Archive for April, 2008
Tomy Wigand (* 12. Juli 1952 in Ludwigsburg) ist ein deutscher Filmregisseur.
Von 1976-1979 Studium an der Münchner Hochschule für Fernsehen und Film (HFF). Nach drei eigenen Kurzfilmen und dem TV-Regiedebüt “Ein bisschen was Schönes” arbeitete er als Cutter für Roland Emmerich an den Filmen “Das Arche Noah Prinzip” (1983), “Joey” (1985) und “Moon 44″ (1990), […]
Der Begriff Metabolom wurde in Analogie zu den Begriffen Genom und Proteom geprägt und leitet sich von Metabolismus (= Stoffwechsel) ab. Gelegentlich wird auch der Begriff Metabonom verwendet, besonders im Zusammenhang mit der Toxizitätsbeurteilung von Wirkstoffen. Über die genauen Unterschiede zwischen Metabolom und Metabonom wird rege diskutiert.
Das Metabolom fasst alle charakteristischen Stoffwechsel-Eigenschaften einer Zelle bzw. […]
Die Blut-Luft-Schranke bezeichnet die dünne Schicht, die in der Lunge den luftgefüllten Raum der Lungenbläschen von dem Blut in den Kapillaren trennt.
Die Blut-Luft-Schranke besteht aus den Alveolardeckzellen, der epithelialen und der endothelialen Basalmembran sowie dem Kapillarendothel. Sie ermöglicht ein rasches Aufnehmen von Sauerstoff ins Blut und die Abgabe von Kohlendioxid in umgekehrter Richtung.
Sphingosin ist ein einfach ungesättigter (das heißt es enthält nur eine Doppelbindung) Aminoalkohol, bestehend aus 18 Kohlenstoffatomen. Eine andere Bezeichnung ist D-Erythro-2-aminooctadec-4-en-1,3,-diol (CAS: 123-78-4).
Das Sphingosin bildet das Rückgrat der Sphingolipide, einer Klasse der Membranlipide, bei denen die Aminogruppe des Sphingosin mit einer Amidbindung an eine Fettsäure gebunden ist.
Man unterscheidet Sphingolipide in Ceramide, Sphingomyeline, Cerebroside, Ganglioside […]
Sylvester Graham (* 5. Juli 1794 in Suffield, Connecticut, USA; † 11. September 1851 in Northampton, Massachusetts) war ein amerikanischer Prediger und früher Verfechter einer vegetarischen Reformdiät in den USA. Er stand der so genannten Natural Hygiene-Bewegung nahe, die Methoden der Schulmedizin generell ablehnte.
Leben
Sylvester Graham wurde 1794 als Sohn eines zu diesem Zeitpunkt […]
Leukotriene wurden in Leukozyten (weißen Blutkörperchen) entdeckt und sind chemisch von der Arachidonsäure (einer vierfach ungesättigten Fettsäure) abgeleitet. Sie selbst besitzen drei Doppelbindungen und gehören zur Stoffgruppe der Eikosanoide. Ihre Rolle im Stoffwechsel steht im Zusammenhang mit allergischen bzw. entzündlichen Reaktionen des Körpers (z. B. Asthma bronchiale).
Das Enzym 5-Lipoxygenase katalysiert die Reaktion von Arachidonsäure über 5-hydroperoxyeicosatetreenoic […]
Johanna Budwig (* 1908; † 2003) war eine Diplom-Chemikerin mit Promotion in den Fächern Chemie und Physik, die durch ihre Öl-Eiweiß-Kost bekannt wurde.
Sie war der Meinung, dass Krebs durch eine Öl-Eiweiß-Kost heilbar wäre. Die sogenannte Budwig-Diät basiert einerseits auf der Empfehlung, bestimmte Nahrungsmittel zu essen, andererseits auf dem Verbot bestimmter Nahrungsmittel. Sie war ursprünglich als […]
Reizklima ist ein Klimatyp, dessen Eigenheiten den Stoffwechsel und die Gesamtaktivität des Körpers eines Patienten anregen oder reizen soll und somit für bestimmte Erkrankungen ein bedeutsamer Heilfaktor sein kann. Je nach Stärke des Reizes wird in reizstarke Regionen, wie z. B. der Nordsee und das Hochgebirge und in reizschwache, wie das Mittelgebirge (auch als Schonklima […]
Lithotrophie bezeichnet einen Begriff aus der Biologie: die Deckung des Energiebedarfs von Lebewesen aus exergonen chemischen Umsetzungen mit ausschließlich anorganischen Stoffen. Das Wort “Lithotrophie” kommt aus dem Griechischen und bedeutet wörtlich: sich von Steinen ernährend (lithos - Stein; trophe - Ernährung), wobei “lithos”/”Stein” für anorganische Stoffe steht. Das Adjektiv zu “Lithotrophie” ist “lithotroph” (lithotrophe […]
Als Hibernation (wörtlich: Winterschlaf) oder Heilschlaf wird in der Medizin ein künstlich herbeigeführter Schlaf bezeichnet.
Er wird mittels lytischem Cocktail oder potenzierter Narkose zur Abschwächung von überschießenden Kreislauf- oder Stoffwechselreaktionen, vorwiegend jedoch zur Senkung des Sauerstoffbedarfs lebenswichtiger Organe bei großen Operationen erzeugt.
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