Jojo-Effekt

Als Jo-Jo-Effekt bezeichnet man eine unerwünschte – insbesondere schnelle – Gewichtszunahme am Ende einer Diät. Bei wiederholten Diäten kann sich das Gewicht wie ein Jo-Jo auf und ab bewegen, wobei das neue „Endgewicht“ oft höher ist als das Ausgangsgewicht.

Ursachen

Ursachen für den Jo-Jo-Effekt liegen zum einen in einer zu radikalen Unterversorgung mit Kalorien. Der Körper passt sich an die niedrige Kalorienzufuhr an und schaltet auf „Sparflamme“, um sein Überleben zu sichern. Zum anderen wird neben Fett auch Muskelgewebe abgebaut. Da es sich hierbei um Gewebe handelt, das permanent (auch in körperlicher Ruhe) Energie verbraucht, sinkt bei einer Reduktion von Muskelgewebe auch der Grundumsatz.

Beide Effekte zusammen sind die Grundlage für eine schnelle Gewichtszunahme, wenn am Ende der Diät die alten Ernährungsweisen wieder aufgenommen werden.

Verhütung

Der Jo-Jo-Effekt kann aufgehalten werden, wenn die Diät nicht zu radikal angegangen wird. Auf diese Weise lässt sich vermeiden, dass der Körper in sein Notprogramm umschaltet. Außerdem muss es zu einer dauerhaften Ernährungsumstellung kommen, die die bisherigen Ursachen für das Übergewicht vermeidet. Sinnvoll ist es, am Ende einer Reduktionsdiät die Kalorienzufuhr langsam und über Wochen anzuheben, bis das erreichte Gewicht gehalten wird. Durch Sport und jede Form von körperlicher Bewegung lässt sich der tägliche Kalorienbedarf heben. Insbesondere wird durch Kraftsport zusätzliche Muskelmasse aufgebaut und der Grundumsatz dauerhaft angehoben.

Relatives Gleichgewicht

Der Zusammenhang zwischen aufgenommener Kalorienmenge und verwerteter Kalorienmenge ist nicht linear. Er hängt sowohl von der Art und Zusammensetzung der Nahrung (Fett, Kohlenhydrate, Eiweiße) als auch von der Stoffwechsellage ab. Im Normalfall gibt es ein relatives Gleichgewicht zwischen Körpergewicht und Nahrungsaufnahme. Der Körper „erinnert“ sich aber an Zeiten der Nahrungsknappheit und versucht diese zukünftig zu verhindern, indem er mehr Reserven anlegt, sobald er kann. (Die Art des Stoffwechsels ändert sich.) Eine Vergleichsgruppe von Freiwilligen erhielt zeitweise (einige Monate lang) nur die Hälfte der Nahrungsmittel der Kontrollgruppe. Später erhielt sie die gleiche Nahrungsmenge. Das ursprüngliche Gewicht wurde nicht nur relativ schnell aufgeholt, sondern übertroffen.

Krebsdiät

Krebsdiäten zählen zu den komplementären Heilmaßnahmen gegen Krebserkrankungen.

Statistiken zufolge wendet jeder zweite Krebskranke parallel zur konventionellen Behandlung auch eine oder mehrere komplementäre (unkonventionelle) Therapien an. Fast immer beinhalten diese auch ernährungsbezogene Maßnahmen, etwa den Verzicht auf Genußmittel und weißen Zucker oder den vermehrten Verzehr von Obst und Gemüse. Dies steht nicht immer im Widerspruch zur evidenzbasierten Medizin. Aufgrund von epidemiologischen Erkenntnissen, die eine vorbeugende Wirkung der “gesunden” Ernährungsweise gegenüber Krebsentstehung vermuten lassen, empfehlen Onkologen häufig auch bereits erkrankten Personen eine an Vitaminen und Spurenelementen reiche, fettreduzierte, möglichst abwechslungsreiche Mischkost.

Dezidierte Krebs-Diäten gehen über solche allgemein gehaltenen Empfehlungen hinaus und enthalten oft hervorgehobene, ungewöhnliche Komponenten, etwa bestimmte Pflanzen oder Inhaltsstoffe. Darüberhinaus bieten sie immer auch theoretische, wissenschaftlich allerdings wenig abgesicherte Erklärungsmodelle für ihre erhoffte Wirkung gegen Krebs. Es soll in der Regel eine “Entgiftung” des Organismus’ und Stärkung der körpereigenen Abwehrkräfte erzielt werden. Andere Ansätze hoffen die Krebszellen “auszuhungern” oder zu vergiften, was einer bildhaften Vorstellung entspricht, die jeder wissenschaftlichen Grundlage entbehrt.

Diese Zusammenstellung zeigt, dass sich die Empfehlungen teilweise widersprechen. Keine der vorgenannten Diätformen ist nach den Maßstäben der evidenzbasierten Medizin als wirksam nachgewiesen. Im Gegenteil kann eine sehr einseitige Kost, etwa die makrobiotische Kost in der höchsten Anwendungsstufe, bei Gesunden und Kranken zu Mangelerscheinungen führen.

Siehe auch: Mikronährstoff (Medizin)

Low-Fat

Der Begriff Low-Fat (engl., „wenig Fett“), auf Deutsch Fettminimierung, ist eine Diät bzw. Ernährungsform, bei welcher der Fettanteil der Nahrung begrenzt wird. Bei den meisten Low-Fat-Diäten liegt dieser Wert bei 30 Prozent der aufgenommenen Kalorien.

Mit dem Begriff Low Fat werden Diät- und Kochbücher versehen, daneben gibt es noch ein Abnehmprogramm unter dem Namen Low Fett, das wie die Weight Watchers auf Gruppen und Kurse setzt. Auch das System der Weight Watchers setzt vor allem auf Fettreduzierung.

Ein Gramm Fett enthält 9,3 kcal (Kilokalorien). Kohlenhydrate und Proteine enthalten hingegen jeweils nur ca. 4,1 kcal pro Gramm. Somit kann bei gleicher Nahrungsmittelmenge die Kalorienzufuhr gesenkt werden, indem Fett durch Kohlenhydrate oder Eiweiße ersetzt wird. Dabei ist zu bedenken, dass die Kalorienzufuhr den wesentlichen Faktor bei der Beeinflussung des Körpergewichts darstellt.

Für die Zunahme der Adipositas (Übergewicht) in Industrieländern wird meist der hohe Fettkonsum verantwortlich gemacht, deshalb enthalten viele von Medizinern empfohlene Diäten einen reduzierten Fettanteil. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt pro Tag die Aufnahme von maximal 60 bis 70 Gramm Fett. Untersuchungen zufolge nimmt die deutsche Bevölkerung im Schnitt aber täglich mehr als 100 Gramm Fett zu sich.

  • Möglich sind Heißhunger-Attacken, die auf eine Unterversorgung an essentiellen Fettsäuren zurückzuführen sind. Dem kann entgegen gewirkt werden, indem dem Körper einfach oder mehrfach ungesättigte Fettsäuren zugeführt werden. Meistens entsteht Heißhunger allerdings als Folge eines stark abgesunkenen Insulinspiegels auf Grund Kohlenhydratmangels.
  • Eine zu starke Begrenzung der Fettzufuhr - auf längere Zeit weniger als 20 Prozent - ist eine Form der Mangelernährung und führt zu gesundheitlichen Schäden, vergleichbar einer Hungersnot. Diese Tatsache ist auch Naturvölkern bekannt, die zu extrem fettarmem Fleisch (z.B. von Wildkaninchen) nach Möglichkeit zusätzlich Fett verzehren.

Stoffwechsel

Der Stoffwechsel oder der Metabolismus (griechisch μεταβολισμός, metabolismósder Stoffwechsel, mit lateinischer Endung versehen) steht für die Aufnahme, den Transport und die chemische Umwandlung von Stoffen in einem Organismus sowie die Abgabe von Stoffwechselendprodukten an die Umgebung. Handelt es sich im ersten Fall um Fremdstoffe, so spricht man auch von Fremdstoffmetabolismus. Diese biochemischen Vorgänge (zum Beispiel innere und äußere Atmung, Transportvorgänge, Ernährung …) dienen dem Aufbau und der Erhaltung der Körpersubstanz (Baustoffwechsel), der Energiegewinnung (Energiestoffwechsel) und damit der Aufrechterhaltung der Körperfunktionen. Wesentlich für den Stoffwechsel sind Enzyme, die chemische Reaktionen katalysieren.

Die Erforschung des Stoffwechsels erfolgt vor allem mit Methoden der Physiologie und Biochemie.

Stoffwechselvorgänge zugeordnet nach Bereichen

Einteilung nach der Funktion der Stoffwechselreaktion im Organismus

  • Baustoffwechsel – Aufbau von Stoffen, aus denen der Organismus besteht
  • Energiestoffwechsel – exergone chemische Umsetzungen zum Zweck der Energiegewinnung
  • Assimilation (Biologie) – Umbau organismenfremder Stoffe in organismeneigene Stoffe
  • Dissimilation (Biologie) – Abbau organismeneigener Stoffe, meistens zum Zweck der Energiegewinnung

Einteilung nach der Komplexitätsänderung von Molekülen

  • Stoffaufbau (Anabolismus) baut den Stoff auf
  • Stoffabbau (Katabolismus)
  • Stoffumbau (Metabolismus)

Beispiele für Stoffwechselvorgänge

In der Photosynthese wandeln spezifische Stoffwechselvorgänge (in der Regel die des Calvin-Zyklus) unter Verwendung der Energie des Lichts, Kohlenstoffdioxid (bei Landpflanzen aus der Luft stammend), Wasser und andere Ausgangsstoffe in Stoffe um, die entweder sofort dem weiterem Aufbau und Wachstum des Organismus dienen oder gespeichert werden, z. B. Kohlenhydrate. Die Speicherstoffe können später im Baustoffwechsel oder im Energiestoffwechsel verarbeitet werden.

Tiere verstoffwechseln (metabolisieren) bei ihrer Verdauung andere Organismen oder deren Speicherstoffe (etwa Kohlenhydrate, Proteine oder Fette).

Autor: Chewing

Die Elongation bezeichnet die Phase der RNA-Synthese der Polymerase, bei der Nukleosidtriphosphate (NTPs) innerhalb der durch Helikase-Aktivität entwundenen DNA an einen Basenstrang binden. Die benötigte Energie hierfür liefert die Abspaltung von Pyrophosphat aus den NTPs. Hierbei bewegt sich die DNA-abhängige RNA-Polymerase den DNA-Doppelstrang entlang, bis der Punkt der Termination erreicht ist.

Ketogene Diät

Die ketogene Diät ist eine streng kohlenhydratlimitierte, protein- und kalorienbilanzierte und deshalb fettreiche Form der diätetischen Ernährung, die den Hungerstoffwechsel in bestimmten Aspekten imitiert. Durch sie bezieht der Körper seinen Energiebedarf jedoch nicht aus Körperfett (wie beim Hungern) sondern aus Nahrungsfett. Ketogene Diät wird als Therapieverfahren vor allem bei Kindern mit pharmakoresistenter Epilepsie, Glukosetransporterstörung und Pyruvatdehydrogenasemangel eingesetzt. Sie muss individuell berechnet und ärztlich überwacht werden. Eine nicht medizinisch induzierte Sonderform der ketogenen Diät sind so genannte Low Carb-Diäten wie die Atkins-Diät.

Wirkung

Proteine können im Stoffwechsel ca. zu 50% und Fette nur zu ca. 10% (nämlich ihr Glycerinanteil) wie die verschiedenen Kohlenhydrate zu Glucose umgebaut werden, um den Blutzuckerspiegel aufrecht zu erhalten und so vor allem das Gehirn mit Energie zu versorgen. Im Hungerzustand greift der Körper zunächst auf seine Glykogenvorräte (eine Speicherform der Kohlenhydrate) zurück und stellt sich dann zunehmend auf einen Hungerstoffwechsel um. Dieser ist unter anderem dadurch gekennzeichnet, dass Fettsäuren in der Leber zu Ketonkörpern abgebaut werden, die dann den Energiebedarf vor allem auch des Gehirns (welches ansonsten auf Glukose als einzige Energiequelle angewiesen ist) auf alternative Weise effizient decken sollen. Der angestrebte Zustand heißt Ketose.

Indikationen

Neben Patienten mit einer Glukosetransporterstörung oder einem Pyruvatdehydrogenasemangel kann bei Patienten mit Epilepsie, bei denen bisher mehr als zwei antikonvulsive Medikamente nicht ausreichend gewirkt haben und bei denen ein epilepsiechirurgischer Eingriff nicht in Frage kommt, der Einsatz der ketogenen Diät überlegt werden. Sie kann bei unterschiedlichen Anfallsformen, Epilepsieursachen und Altersbereichen bis zum Jugendalter angewandt werden, scheint jedoch jenseits des etwa 8. bis 12. Lebensjahres an Wirksamkeit zu verlieren und schwieriger durchführbar zu sein. Bei Säuglingen unter einem Jahr ist sie ebenso anwendbar, wie bei Kindern jenseits des ersten Lebensjahres. Gute Einzelfallerfahrungen gibt es bei der Behandlung des Rett-Syndroms, des Landau-Kleffner-Syndroms und des Ohtahara-Syndroms.

Nach Brom (1857) und Phenobarbital (1910) wurde die ketogene Diät erstmals 1921 gezielt als damals dritte antikonvulsive Therapieoption eingeführt. Man hatte beobachtet, dass Hungern bei vielen Epilepsiepatienten günstig auf die Anfallssituation wirkt und versuchte, den Zustand des Kohlenhydratmangels beim Hungern mit genügender Kalorien- und Proteinzufuhr zu kombinieren.

Berechnung, Durchführung

Für eine ketogene Diät wird der Energiebedarf (30-80 kcal/kg je nach Alter und Energieumsatz) und der Proteinbedarf (0,7-2 g/kg je nach Alter) berechnet und dann die sogenannte „ketogene Ratio“ (typischerweise 3 - 4,5 : 1) festgelegt. Die ketogene Ratio bestimmt das Gewichtsverhältnis von Fett zu Kohlenhydraten + Proteinen. Eine ketogene Ratio von 4:1 beispielsweise bedeutet, dass die Nahrung zu 80% Gewichtsanteilen aus Fetten bestehen muss. In den restlichen 20% Gewichtsanteilen muss eine den Bedarf deckende Proteinmenge untergebracht werden. Dementsprechend dürfen Kohlenhydrate nur in minimalen Mengen aufgenommen werden, um eine wirksame Ketose aufrechtzuerhalten. Eine Ketose infolge eines willkürlich herbeigeführten Kohlenhydratmangels wird durch die Zufuhr geringer überzähliger Kohlenhydratmengen innerhalb kurzer Zeit durchbrochen, was wieder zu vermehrten Anfällen führen kann. Dieses strenge Diätregime erfordert eine sorgfältige Indikationsstellung, einige Detailkenntnisse und eine enge Zusammenarbeit zwischen Behandlungsteam und Patienten, ihren Bezugspersonen (z. B. Eltern) und ihrem sozialen Umfeld. Die Diätverschreibung muss vom Arzt wiederholt an den Verlauf und den daraus erkennbaren Bedarf angepasst werden. Die sachgerechte Durchführung der Diät muss über die Urin- und/oder Blutketose (ähnlich wie bei der Blutzuckerüberwachung bei Diabetikern) überwacht werden.

Nebenwirkungen

Nebenwirkungen sind vor allem Verdauungs- bzw. Stuhlgangsprobleme. Ferner kommt manchmal vermehrt Müdigkeit vor allem in den ersten zwei Wochen der Stoffwechselumstellung vor, während danach häufig eine bessere Wachheit folgt. Zudem kommen vor: Nahrungsverweigerung oder Hunger und damit zusammenhängende psychische Probleme (Hypercholesterinämie (schlüssige Langzeitstudien zu dieser Nebenwirkung existieren nicht, eine ketogene Diät ist aber nicht mit einer „Fettmast“ gleich zu setzen, da die Kalorien limitiert sind). Selten bis sehr selten sind gehäufte Infekte, Thrombozytenfunktionsstörungen mit Blutungsneigung, Hypocalciämie und Herzrhythmusstörungen (demaskiertes Long-QT-Syndrom). Gelegentlich kommen Nierensteine vor (regelmäßige Prüfung über den Urinstix auf Blut). Bestimmte unerkannte seltene Stoffwechselstörungen (v.a. Defekte der Ketolyse und Ketogenese, Fettabbausstörungen, Carnitinmangel-Syndrome etc.) können in der Anfangsphase der ketogenen Diät plötzlich und u. U. lebensbedrohlich dekompensieren, weshalb hier eine sachkundige Vordiagnostik / Anamnese und (stationäre) Überwachung des Beginnes notwendig ist. Insgesamt ist das Nebenwirkungsprofil etwas günstiger als bei einer intensiven pharmakologischen antikonvulsiven Therapie.

Carboxylase

Carboxylasen sind Enzyme, die Kohlenstoffdioxid in ihr Substrat einbauen.

Carboxylasen (EC 6.4.1.) gehören zu der Gruppe der Ligasen (EC 6.x.x.x), siehe auch EC-Nummer .

Die häufigste Carboxylase ist die Ribulose-1,5-bisphosphat-Carboxylase (Rubisco), ein Enzym, das im Calvin-Zyklus der Photosynthese Kohlenstoffdioxid an Ribulose-1,5-bisphosphat bindet. Durch diese biochemische Reaktion wird Kohlenstoffdioxid aus dem Wasser oder aus der Luft in den Stoffwechsel photosynthetisierender Pflanzen, Protista oder Monera eingeschleust.

Antagonist: Enzyme, die Kohlenstoffdioxid aus ihren Substraten frei setzen, nennt man Decarboxylasen.

Entgiftung

Unter Entgiftung versteht man:

  • die physiologische Entgiftung des Körper über Leber und Niere. Sind diese Entgiftungsprozesse gestört, kommt es zu einer Vergiftung des Körpers mit Stoffwechsel-Abfallprodukten (Leberkoma, Urämie)
  • therapeutische Entgiftung von Nierengeschädigten: siehe Dialyse
  • Entgiftung bei Sucht: siehe Drogenentzug, Entzug (körperlich). In der Suchtmedizin versteht man unter Entgiftung die Phase, in der die Suchtmittel plötzlich oder langsam weggelassen bzw. abgesetzt werden.
  • Die Alternativmedizin spricht oft von Entgiftung im Zusammenhang mit der Entschlackung des Körpers.
  • Zur Entgiftung von Abwässern siehe Abwasserentgiftung

Synephrin

Synephrin (1-(4-Hydroxyphenyl)-2-Methylaminoethanol) ist ein Alkaloid, ein Phenylethylamin, das in der Bitterorange vorkommt. Es ist chemisch wie pharmakologisch mit dem Ephedrin verwandt.

Synephrin bzw. Bitterorangenextrakt wird als Nahrungsergänzungsmittel verwendet, das bei der Gewichtabnahme helfen soll. Seine Wirkung diesbezüglich ist jedoch umstritten. Auch als stoffwechselanregendes und leistungssteigerndes Mittel findet es Verwendung. In den USA wird es verstärkt als Ersatz für das dort mittlerweile Rezeptpflichtige Ephedrin verwendet.

Tracer (Nuklearmedizin)

Ein Tracer (engl. trace = Spur) ist eine künstliche, oft radioaktiv markierte körpereigene oder körperfremde Substanz, die nach Einbringung in den lebenden Körper am Stoffwechsel teilnimmt und darüber unterschiedlichste Untersuchungen ermöglicht oder erleichtert. Wegen der minimalen Stoffmenge werden dabei die Körperfunktionen nicht gestört. Erfinder der Methode war der Ungar George de Hevesy.

Siehe auch: Radiopharmakon